FC Domstadt Fritzlar – SG Fuldalöwen/Beisetal 9:1 (3:1)

FC Domstadt Fritzlar – SG Fuldalöwen/Beisetal 9:1 (3:1)

Im Hinspiel hatten die Fuldalöwen/Beisetal zwar 2:3 gegen den Ligaprimus verloren, hatten ihn aber lange am Rande des ersten Punkteverlustes. Und dann hatte die Heimmannschaft in der letzten Woche doch tatsächlich 2 Spiele verloren, was die Hoffnung der Gäste – obwohl nach dem Ausfall von T. Holzhauer mit J. Zilch auch noch der zweite Mittelfeld-Stratege ausfiel – auf eine erneute Überraschung nährte.

Und dann gingen diese auch noch in der 7. Minute durch K. Kersten mit 1:0 in Führung, der nach einem Sololauf über die linke Seite Torhüter Schmeer sauber überlupfte. Was dann aber folgte war eine Demonstration der Hausherren, die innerhalb von 13 Minuten das Spiel bereits vor der Pause mit drei Toren zu ihren Gunsten drehte. Ergebniskorrektur hätte J. Töpfer bereiten müssen, schoss aber nach feinem Zuspiel von links freistehend rechts am Tor vorbei. In der zweiten Spielhälfte fielen dann in regelmäßigen Abständen sechs weitere Treffer für die Domstädter. Und es wären noch mehr geworden hätte Torhüter S. Hofmann nicht zwischenzeitlich einen zweiten Elfmeter für Fritzlar gehalten.

Vorausgegangen war ein recht harmloser Schubser, den der Schiedsrichter mit Foul ahndete. Anders als einige Minuten zuvor, als L. Hohmann Sanchez längere Zeit beharkte, dieser dann einen Freistoss zugesprochen bekam und danach nicht wie es der Schiri auslegte, den Arm ausstreckte, sondern zuschlug. Das hätte regelkonform nur die rote Karte bedeuten müssen, hätte aber am Spielverlauf und der Überlegenheit der Heimmannschaft nichts geändert.

Aufstellung: S. Hofmann, T. Brandau, M.-F. Garling, J. Eder, . Salzmann, M. Berger, A. Gerber, L. Hohmann, J. Töpfer, J. Bartholmai, K. Kersten

Einwechselspieler: L. Sinning, A. Grenzebach

Tore: 0:1 (7.) K. Kersten, 1:1, 6:1, 7:1 (10.FE, 68., 71.) A. Bravo-Sanchez, 2:1, 5:1 (14., 57.) T. Lorenz, 3:1 (20.) E. Güney, 4:1 (50.) T. Gürbüz, 8:1 (73.) N. Langhans, 9:1 (89.) N. Bolten

Bericht Jörg Haase

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